Barbara Szüts studierte an der Universität für angewandte Kunst in der Meisterklasse für Gestaltung bei Herbert Tasquil sowie Malerei bei Carl Unger.
Die Künstlerin beobachtet Bewegungsabläufe in der sichtbaren und sichtbar gemachten Natur und setzt diese vorgetäuschte Räumlichkeit in ihren Zeichnungen auf Papier um. Linienschwünge entstehen nicht gestisch beliebig, sie sind körperlich sinnliche, lang erprobte und trotzdem spontangezeichnete Wahrnehmungen. Die Arbeiten können in jeglicher Richtung weitergedacht werden. Der Weg zur freistehenden Skulptur führte über das Relief. Die Umsetzung der Zeichnungen in den Raum gelang der Künstlerin 2007 mittels eines Programmes. Dabei lässt sie auf einer digitalisierten Originalzeichnung die später mit Laser oder Wasserstrahl gefertigten Skulpturen entstehen. Die Skulptur löst sich aus dem Blech heraus. In diesem klassischen Negativ - Positiv Verfahren entsteht ein Spiel des Werdens und Vergehens. Ihre bevozugten Werkstoffe sind Edelstahl und Aluminium, die das Licht und die Farben der Umgebung aufnehmen. Ihre Skulpturen sind sowohl für die Wand, als auch für eine im Raum stehende Lösung konzipiert.